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So. Hier wird ein neues Projekt vorgestellt, das schon seit einem halben Jahr am Laufen ist.
Angefangen hat alles als Rollenspiel mit unseren Vampir-Charakteren zwischen Julian und mir. Mittlerweile ist es eher eine gemeinsam geschriebene Story, aber der Gedanke, sie dem Forum zugänglich zu machen, stand schon relativ früh.
^^ Dazu muss noch gesagt werden, dass diverse Kommentare hier im Board die Geschichte erst ins Leben gerufen haben. Danke hierfür! *gemeinsam verbeug*
Wir werden also abwechselnd Abschnitte posten. Die Passagen werden anfangs noch recht kurz sein, das gibt sich im Verlauf der Geschichte aber ^^. Ich sollte noch dazu sagen, dass einzelne Passagen zensiert werden mussten. Darauf werden wir an den entsprechenden Stellen noch eingehen.
Charlet liegt zusammengekauert auf dem Felssims und beobachtet den Passweg. Tief unter ihr schreiten Sarafanen-Wachen den Pass ab. Der schmale Felsvorsprung, auf dem sie Position bezogen hat, wäre für jedes menschliche Wesen unerreichbar, dennoch verbirgt sie sich so gut sie kann. Nur für den Fall, dass einer der Sarafanen auf die Idee käme, einen Blick nach oben zu werfen. Aber der Gedanke scheint ihnen nicht zu kommen.
Sie grinst still.
Ich hätte die Jagd vorhin nicht so in die Länge ziehen sollen...
Etwas beunruhigt wirft sie immer wieder einen Blick zum Himmel und die dort aufziehende Wolkenwand. Sie sollte nicht mehr all zu lange hier verweilen.
Ah, fein! Nun dürfen wir auch Einblick darein haben. ^^ Ich bin schon ganz neugierig darauf.
Und die Skizze gefällt mir auch supi. ^^
Nun, jetzt darf Julian nur nicht allzu lange auf sich warten lassen.
Oh ! In letzter Zeit werden wir ja nur so verwöhnt von Weltpremieren !
Also, ich bin ganz happy, dass man mal Einblicke bekommt, was dein Chara da so treibt...Das Zensierte kannst du mir dann per PN schicken,- pfuih ! Was bin ich wieder für ein Schweinchen...
Aber, ich schwätz mal wieder eine Sülze, eigentlich wollte ich nur sagen, dass es mir gut gefallen hat, und für die Analphabeten gibt es auch noch was zu gucken ! Sehr schönes Bild, liegt da wie Schmitz Katze, die Gute- oh oh, mir tun die Sarafanen jetzt schon leid...
Ähm , jetzt gibts erst mal einen mit viiiel Schokie...
Gute Anfang^^
Das BIld gefällt mir auch super
Dann spend ich das Bier
Mann kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…
I´m bleeding
I´m fading
Here in my final hour
When long-lost memories return
And a voice keeps calling
“All dead and gone”
schön, dass es interesiierte Leser gibt
Wollte hier nur nochmal sagen, dass jeden Montag ein weiterer Teil der Story kommt, so haben wir genug Zeit zum weiterschreiben!
Wünsch euch viel Spaß beim lese und freu mich auf die Kommentare und Gedanken von euch!
Jaaaa ! Wird denn auch mal erklärt, was das mit den Maisfeldern zu bedeuten hat...Mir fällt immer der gruselige Film mit den Ausserirdischen ein, Signs oder so...
Mein PC meinte meine Windowsplatte zu löschen und jetzt darf ich sie nach X Rettungsversuchen Formatierungen und Systemreparturversuchen beerdigen
Aber zum Glück hab ich doe Fortsetzung auf meiner externen Platte
Kuro steht aufrecht auf einem Dach in Uschtenheim.
Die Wolkenwand, die sich vor den Mond schiebt, gibt ihm genügend Deckung, um unbeobachtet, sein nächstes Opfer auszuspähen!
Als der Mond wieder durch die Wolken bricht, ist das Dach leer und die Nacht von Blut befleckt.
Doch bemerken seine vampirischen Sinne etwas! Was ist das für ein seltsames Gefühl, irgendetwas passiert da draußen?!
*grml* Das ist wirklich viel zu kurz... Jetzt will ich umso mehr wissen, was alles geschieht und wie sich die beiden Charas kennenlernen.
Naja, wenigstens gibt es noch ein Zusatzleckerli. Schöne Skizze.
^^ Gut, bevor wir beide hier wegen zu kurzer Beiträge gelyncht werden, kommt diesmal ein längerer Teil.
Da ich morgen unterwegs bin, schreibe ich heute schon, hab also nicht die Tage durcheinandergebracht
Die Teile aus Kuros Sicht wurden von Julian geschrieben, die aus Charlets Sicht von mir.
Ehre wem Ehre gebürt! *verbeugt sich einmal vor Julian*
(und keine weiteren Fragen über Maisfelder! Betriebsgeheimnisse... )
Bevor der Regen sie einholt, steckt sie die Dolche wieder zurück in die ledernen Scheiden und macht sich auf den Weg in Richtung Uschtenheim. Weil sie keine Lust hat, sich mit unnötigen Kämpfen aufzuhalten, weicht sie den patroullierenden Wachen geschickt aus, indem sie in der felsigen Pass-Schlucht größtenteils an den Wänden entlangläuft und von Vorsprung zu Vorsprung springt.
Als sie die ersten feinen Rauchsäulen aus den Schornsteinen Uschtenheims sieht, hält sie verwirrt inne.
Irgendwas liegt in der Luft...ist anders als sonst...
Sie atmet tief ein und konzentriert ihre Sinne, ob ihr etwas entgangen sein könnte, doch sie nimmt nichts außergewöhnliches war.
Dennoch, diese seltsame Empfindung bleibt und ihr wird unbehaglich.
Um zu ihrem bevorzugten Unterschlupf zu gelangen, muss sie einen Teil des Weges über die Dächer des kleinen Ortes zurücklegen. Sie lässt sich auf einen der Dachfirste fallen.
In Schwaden treibt der aufkommende Wind die Rauchfetzen der Häuser vorüber.
Nachdem er sein Mahl beendet hat, wendet er sich wieder dem Gefühl zu, das einfach nicht weichen will. Im Gegenteil, es wird noch stärker.
Suchend lässt er seinen Blick durch die dunkle Gasse schweifen, dann über sein Opfer, die Häuser. Alles scheint normal, nur die dunkle Wolke zieht heran.
Was ist bloß los?
Die Wolke kommt immer näher. Zeit, nach Hause zu gehen, doch dann sieht er es. Ganz kurz. Oben auf den Dächern, ein Schatten hinter den Rauchschwaden.
Er springt aufs Dach.
Sie erschreckt ich, als sie plötzlich eine leichte Erschütterung spürt. Das Dach! Direkt hinter mir!
Alarmiert wirbelt sie herum. Am anderen Ende des Dachfirstes steht nun eine Gestalt, als wäre sie aus dem Nichts erschienen. Wieso habe ich nichts gespürt?! Das ist kein Mensch, soviel ist ihr klar. Sie spürt, wie sich ihr Körper spannt, denn wenn es kein Mensch ist, könnte es gefährlich werden. Kurz bevor sie ihre Fangdolche ziehen will, nimmt sie eine feine Spur von Blut in der Luft wahr. Ein Vampir? Dann hat er gerade gejagt. Das heißt...wenn er tatsächlich einer ist. Sie hat gelernt, dass sich in dieser Landschaft auch andere Wesen außer Vampiren und Menschen herumtreiben und das waren in der Tat schmerzhafte Lektionen!
Und es gibt einen Weg, ihre Ahnung zu bestätigen: Sie wendet die Gabe des vampirischen Flüsterns an.
- Wer bist du? Teilst du unseren Fluch? -
Noch wagt sie nicht, sich zu bewegen und ihm damit einen Anlass zum Angriff zu geben.
Das ist also die Story der beiden...( ich glaube ich werde einen gewissen Herren zurückhalten müssen damit er Kuro nicht doch noch umbringt^^")
Bin mal gespannt wie das weitergeht^^
Sev: „Verdammt! Ich glaub's einfach nicht!“
Scorch: „Was ist los Sev?“
Sev: „Ich weiß nicht mehr, wie viele Abschüsse ich habe.“
Oh Gott, oh gott! Das ist ja furchtbar spannend!
Sag mal, du kannst doch nicht einfach so jetzt aufhören. <.< Ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht. Lass uns also nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten.
Wow. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten. Bin gespannt wie es zwischen den beiden weiter geht. Die Geschichte ist gut geschrieben. Von beiden.^^ Macht bald weiter.
So habs hier fast verschlafen, muss grade ein paar Sachen organisieren, deswegen ists hier n bisschen stressig, aber heir dir Fortsetzung, viel Spaß beim lesen
Achja, sind wieder drei Teile, wir leben also weiter Charlet
Könnte sein, dass ich heut deine Mail endlich mal schaffe
Er sieht sie weiter an, ist aber überrascht, dass sie ihn bemerkt hat.
Eine bemerkenswerte Vampirin, anmutig, aber zugleich Respekt einflößend. Ist sie die Veränderung, die ich gespürt habe?
-Wer bist du und was willst du hier?- flüstert er zurück.
Er bleibt ganz ruhig stehen, merkt aber, wie er sich innerlich schon auf einen Kampf vorbereitet, denn er muss auf alles gefasst sein.
Einschätzen kann er sein Gegenüber nur schwer, doch spürt er noch etwas, den Gefallen an ihrer Präsenz, doch kann er sich im Moment darauf nicht konzentrieren. Er schaut weiter zu ihr rüber und wartet ruhig stehend ab.
Ein Vampir!
Sie zögert. soll ich ihm antworten? Für meinen letzten Leichtsinn habe ich übel bezahlt...
Aber dieser hier macht keinerlei feindliche Absichten deutlich
- Ist dies dein Revier? Dann verzeih', dass ich hier eingedrungen bin -
Windböen lassen ihre Haare fliegen. Das Gewitter kommt immer näher.
Sie spürt, dass sie nervös wird.
- Bitte lass mich passieren, damit ich mir rechtzeitig einen Unterschlupf suchen kann, bevor der Schmerz kommt,... -
Noch ehe sie ihre Bitte beendet hat, durchschneidet ein Blitz die Nacht. Die grelle Helligkeit schmerzt in den Augen. Aus den Augenwinkeln sieht sie, dass auch er kurz gequält die Augen schließt. Die Zeit drängt. Sie muss weiter. Warum bewegt sich mein Körper nicht?
Und mit der gleichen Heftigkeit, wie der nun einsetzende Donner durchfährt sie die Erkenntnis, dass sie diese Begegnung faszinierend findet.
Und dass sie Angst hat, ihre Wege könnten sich auf ewig trennen, wenn sie nun die Flucht ergreift.
Ihre vampirischen Sinne schreien ihr angesichts der tobenden Elemente gellend Warnungen zu, dass sie sich in großer Gefahr befindet.
Doch sie steht wie hypnotisiert bewegungslos aus dem Dachfirst.
Blitze durchzucken die Nacht nun in kürzeren Abständen und der klang des heftig prasselnden Regens wird immer mehr vom reißenden Donnerschlag übertönt. Ich kann sie nicht einfach so gehen lassen, ich will mehr über sie wissen
- Ich werde dich testen, wenn du mir würdig erscheinst, kannst du passieren! -
Er merkt, dass das, was er vorhat nicht ungefährlich ist, aber das Wetter und die Spannung in der Luft, lassen sein Herz schneller schlagen.
Er genießt es!
Sie zu testen ist unnötig, aber es ist der Reiz des Augenblicks, der ihn leichtsinnig werden lässt, was eigentlich gar nicht seine Art ist.
Er zieht sein Katana ein paar Zentimeter aus der Scheide, sodass es im Mondlicht funkelt. Beim nächsten grellen Blitz ist er verschwunden und steht nun hinter ihr.
Meld mich auch mal wieder
Echt toll, was ihr gemeinsam schreibt, bis jetzt entwickelt sich die Geschichte ja super
Mann kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…
I´m bleeding
I´m fading
Here in my final hour
When long-lost memories return
And a voice keeps calling
“All dead and gone”
Oh Gott, oh Gott! Das ist wieder so ne miese Stelle. >.< Die werden sich doch jetzt nicht echt kloppen oder? Ich meine, Wasser ist ja nicht grad ungefährlich, wobei Kuro (war das der Name?) durch seine Sachen wohl eher Schutz hat als die leicht bekleidete Charlet.
Ich freu mich schon riesig auf die Fortsetzung.
*frustriert die Faust auf den Tisch schlägt*
Menno! Schon zu Ende?!
Ich hoffe doch mal, dass er sie nicht zu lange testen will...Sonst könnte es etwas nass werden.
Bin schon gespannt, wie sich die Sache entwickelt!
*sich vor dem Computer festkettet und auf Fortsetzung wartet*
Danke an alle Commentatores und überhaupt an alle Leser!
Weiter gehts:
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Verflucht! Also doch!
Sie sieht das kurze Aufblitzen von Metall, dann ist die Gestalt verschwunden. Fast zu spät zieht sie ihre Fangdolche, als sie ihn plötzlich hinter sich spürt Er ist schnell!
Der Regen verbrennt ihr die Haut, doch sie spürt den Schmerz vorerst nicht.
Mit einem Satz springt sie zurück und wirbelt herum. als seine Klinge auf sie hernieder saust, reißt sie die Dolche hoch um das Schwert abzufangen
Er ist ihr gegenüber im Vorteil, denn sein Mantel schützt ihn größtenteils vor dem Regen.
Doch das macht sie nur noch entschlossener, sich zu stellen. Sie weiß nicht, was er vor hat. Und das macht die ganze Situation sehr gefährlich.
Doch wenn er einen Kampf wollte, würde er ihn bekommen! Sie knurrt leise...
Er schlägt immer wieder mit dem Schwert nach ihr, aber es scheint, als könne sie alle seine Hiebe gut lesen, denn sie weicht geschickt aus.
Er schlägt noch einmal, sie weicht aus und geht nun ihrerseits in die Offensive.
Er muss ausweichen, ihre Fangdolche schneiden sich durch seinen Mantel doch er ist nicht erschrocken, er lächelt bei ihrem Anblick.
Sie funkelt ihn kampfeslustig an, obwohl der Regen immer stärker wird, macht sie keine Anstalten zu flüchten. Er greift nach seinem zweiten Katana. Also los!
Während sie weiter gegen ihn ficht, austeilt, abwehrt, ausweicht, versucht sie noch immer, die Situation zu erfassen. Nur am Rande nimmt sie wahr, dass er sich geschickt an ihre Bewegungen anpasst. Die Sache dürfte auf Beobachter wie ein Übungskampf aussehen - zugegebenermaßen ein übermenschlich schneller Übungskampf, der auf einem schmalen Dachfirst ausgeführt wird.
Doch es ist kein Übungsgefecht.
Nach wie vor weiß sie nicht, woran sie ist. Zwischen blitzendem Metall sieht sie ihn unter seiner Maske lächeln. Zumindest das, denn der Rest seines Gesichtes bleibt im Schatten seiner Kapuze verborgen. Der weite Mantel, der seinen Körper bis vor kurzem noch vollständig bedeckte, ist nun teilweise zerfetzt. Darunter erahnt sie ebenso dunkle und zweckmäßige Kleidung. Das ist keiner von denen, die sich in Burgen verschanzen, dieser hier ist ein Jäger...Ein Jäger, der offensichtlich Spaß an der Sache hier hat, denn er lächelt nach wie vor. Ob siegessicher oder einfach amüsiert, kann sie nicht erkennen.
Verärgerung und Verwunderung streiten in ihr. Für ihn scheint dies hier ein Spiel zu sein! Was glaubt er, wen er vor sich hat? Nimmt er mich überhaupt ernst?Offensichtlich, denn er schenkt ihr nichts. Eine Tatsache, die sie mit grimmiger Zufriedenheit gewahrt.
Eine blitzschnelle Handbewegung von ihm und eine weitere Klinge saust nur wenige Zentimeter an ihrem Gesicht vorbei.
Schnell greift sie die Dolche um, reißt sie nach oben und erstarrt plötzlich.
Die Wucht seines Schlages hat einen kurzen Luftstrom erzeugt, der doch immerhin so stark war, dass er den Saum seiner Kapuze für einen Augenblick zurückschlug.
Und Charlet starrt in die seltsamsten und zugleich erschreckendsten Augen, die sie je zu Gesicht bekommen hat. Die Iris ist rot und die Pupille von seltsamen Zeichen umgeben, die seinem Blick etwas bedrohliches und zugleich etwas hypnotisches verleihen.
Sie bemerkt ihren Fehler erst, als er ihr einen der Dolche aus der Hand schlägt. Reiß dich zusammen! ermahnt sie sich und unterdrückt einen Fluch.
Und doch kann sie die Fragen, die sich in ihrem Kopf überschlagen kaum zurückdrängen. Unter den Hieben seiner eigenartigen Klingen singt die Luft um sie und ihr Körper ist mittlerweile von vielen kleinen Blutrinnsalen übersäht. Ihm scheint der Regen weniger auszumachen und das nicht nur wegen der Kleidung, die er trägt.
Dieser Kampf scheint nicht zu ihren Gunsten zu verlaufen:
Mit zwei Waffen ist er ihr nun überlegen und der Blutverlust wird sie weitaus eher schwächen.
Doch der Gedanke an Flucht oder ans Aufgeben kommt ihr nicht einmal ansatzweise.
Ganz im Gegenteil: Eine ungeahnte Euphorie jagt durch ihren Körper. Was für ein Gegner! Und wenn sie irgendwann mit bloßen Klauen gegen ihn kämpfen sollte! Alles oder nichts!