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41

Freitag, 28. März 2008, 13:55

Hab gerade eure Story gelesen. Und ich muss sagen, die gefällt mir sehr gut. Ich bin schon so drin versunken und kann es kaum erwarten bis es weitergeht. Das ist ja so spannend. :super: :super: :super:

Julian

Sharingan Vampir

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42

Montag, 31. März 2008, 20:19

So, länger kein Internet gehabt, aber gut, dass wir hier ja zu zweit sind *Charletumknuddelt*
Schonmal als kleine Anmerkung: Die Geschichte wird bald verlegt und zwar *trommelwirbel* in den ab 18 Thread :unsch:
Aber hier erstmal die Fortsetzung, hoffe ihr bleibt fleißig weiter dabei!!!
_____________________________________________________________________________________________

Den ersten Angriff überstanden, sieht er sie mit schnell klopfendem Herzen an, nur weiß er nicht, ob es durch das Adrenalin des Kampfes so schnell geworden ist oder durch ihren Anblick.
Denn trotz ihrer Verletzung strahlt sie eine ungeheure Stäke und Anmut aus und der Schweiß auf ihrem Körper glitzert verführerisch in der Sonne, sodass er wieder merkt, wie stark sie ihn allein durch ihre Präsenz in ihren Bann zieht.
Er geht ein paar Schritte auf sie zu, so das kaum mehr als einen halben Meter auseinander stehen...
Doch ein Pfeil durchbricht die Atmosphäre, als er mit einem dumpfen Aufschlag kurz vor ihnen in der Erde stecken bleibt.
Sie drehen sich zur Ruine um und sehen oben den zweiten Sarafanen-Trupp stehen, die beiden Sucher schon wieder mit Pfeilen am Anschlag.
Jeder einen im Visier klettern die drei Vollstrecker mit einer unglaublichen Geschicklichkeit, die Felswand hinab, dass er sich fragt, warum sie den Umweg über den Pfad hinauf genommen habe.
Doch jetzt ist keine Zeit für solche Gedanken, sie müssen sich auf den Kampf konzentrieren.
|Ich nehm die drei unten, du die beiden Oberen.| flüstert er.
Sie nickt nur und hält ihre Fangdolche bereit.
Genau passend setzen die Vollstrecker gerade schon mit gezückten Waffen am Boden auf.

Was dann passiert ist selbst für diese hochrangigen Sarafanen zu schnell, Sie wirft ihre Fangdolche mit einer so gewaltigen Wucht in Richtung Sucher, dass diese nicht mehr reagieren können, nur ein lautes Knacken ihrer zerborstenen Brustkörbe und das zischen ihrer Pfeile, die jetzt unkontrolliert gen Himmel surren, lässt sie in ihrem Tod noch erahnen, was passiert ist.
Dann fallen sie die Felswand herunter und landen mit einem dumpfen Aufprall auf dem Erdboden.
Er hingegen versinkt neben ihr in der Erde und taucht im nächsten Moment hinter den drei Sarafanen, mit gezogenen Katana wieder auf.
Als sie sich in seine Richtung dreht, sieht sie nur noch, wie die Sarafanen auf die Knie und schließlich komplett auf den Boden fallen, ihre Kehlen durchschnitten.




Ihr Atem geht schnell.
Sie sieht die Sarafanen-Kämpfer sterben, doch alles scheint so unwirklich. Ihr dämmert, dass er mit diesen gebogenen Klingen in Sekunden vollbracht hat, wofür sie vorhin mehrere Minuten brauchte.
Ein leichtes Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus.
Fantastisch!
Sie möchte nicht daran denken, wie der Kampf hätte ausgehen können, wäre sie allein gewesen! So viele wie heute waren es noch nie!
Wenn er alle seine Feinde auf diese Art...
Er schlägt das Blut von den Klingen und sieht auf.
| Schöner Wurf! | , meint er flüsternd und steckt die Katanas weg.
| Nur zwei Sucher | sie blickt auf die getöteten Vollstrecker.
Ihre Dolche ... ihr Blick wandert die Steinwand hinauf zum Vorsprung. Sie stecken noch in den Körpern der beiden Schützen.
Langsam geht sie auf die Wand zu. Jeder Schritt mit der Verwundung schmerzt wie tausend Nadelstiche, aber sie strafft die Schultern und versucht, sich nichts anmerken zu lassen. Sie will keine Schwäche zeigen, nicht jetzt! Nicht, nachdem sie gesehen hat, wie er drei Vollstrecker in der Zeit eines Wimpernschlages ausgeschaltet hat!
Verflucht,warum ist sie auch noch immer so schwach!
Als sie an den Ranken emporklettert, rauben ihr die Schmerzen fast das Bewußtsein. Doch sie beißt die Zähne zusammen.
Oben angekommen schleppt sie sich zu den Toten und löst die kostbaren Waffen aus dem Fleisch. Doch dann kann sie nichts mehr dagegen tun, dass sich ihre Brauen gequält zusammenziehen und sie sich gegen das Felsrelief lehnen muss.
"Quäl dich nicht. Das war ein geweihter Pfeil. Du weißt genau so gut wie ich, dass sich die Wunde nicht wie normalerweise schließen wird.", ertönt eine leise Stimme, fast ein Flüstern direkt hinter ihr. Erschreckt fährt sie herum und vergisst dabei, dass sie den Eindruck erwecken wollte, die Wunde sei ihr gleichgültig.
Nicht nur, dass er ihr gefolgt ist, sie hat das erste Mal seine Stimme gehört! Sie möchte die Augen schließen und ihn noch einmal sprechen hören...
Dann erfasst sie die Lage und wird blass vor Scham.
Er hat mich durchschaut!!!
Natürlich, damit hätte sie rechnen sollen.
"Lass sehen!"
Und ehe sie überhapt reagieren kann, hat er einige Schritte auf sie zu gemacht. Ihr Körper spannt sich und sie hält den Atem an.




Er kniet sich vor ihr nieder und tastet behutsam ihre Wade ab. Sie zuckt kurz, als er an die Wunde kommt, sagt aber nichts, gebannt schaut sie auf ihn hinunter.
„Es ist nur ein Kratzer.“ sagt sie.
Auch für ich ist es das erste Mal, dass er ihre Stimme hört und wieder zieht diese Vampirin ihn in seinen Bann, diesmal mit ihrer sehr weiblichen, verzaubernden Stimme
“Wir sollten trotzdem besser weg von hier und uns erst einmal alles in Ruhe ansehen, wer weiß, ob hier nicht noch mehr von ihnen sind!?
Kennst du einen Ort, an dem wir erstmal sicher sind?“
„Ja, er ist ein wenig tiefer im Wald, wir werden einen halben Tag brauchen, aber es ist sicher.“
Sie machen sich zusammen auf den Weg und sie führt in tiefer in den Wald hinein. Auf dem Weg merkt er, wie sie sich immer wieder zwingt sich ihre Verletzung nicht anmerken zu lassen, aber er weiß, dass sie starke schmerzen haben muss, er sagt aber nichts, weil er merkt, dass sie eine sehr stolze Vampirin ist.
Schließlich hält sie an einer Lichtung inne. Er stellt sich neben sie und lässt seinen Blick über eine fast unwirklich schöne Landschaft schweifen.
Mitten in der Lichtung ist ein kleiner, kristallklarer Teich. Seerosen schwimmen auf ihm und man kann die Fische schwimmen sehen. Rund herum wachsen vereinzelnd Wassergräser und am Ufer schwirren Glühwürmchen um die Blumen, die er hier kaum erwartet hätte. Der Rest der Lichtung ist von Moos bewachsen und lässt den Boden unter ihnen unglaublich weich erscheinen.
| Das ist mein liebste Plazt im Wald. | flüstert sie und weiß selber nicht genau, warum sie ihn ihm so bedenkenlos Preis gibt.
Erst jetzt merkt er, dass es schon dunkel um sie herum geworden ist.
Der Mond steht nun hoch am Himmel und taucht die Lichtung in ein silbriges Licht, was diesen Ort nun noch magischer erscheinen lässt.
Unwillkürlich muss er sie ansehen und als sie das merkt dreht sie sich auch zu ihm.
Nur das Spiegelbild des Mondes im Teich trennt die Beiden jetzt noch voneinander.

43

Dienstag, 1. April 2008, 11:38

Eine schöne Fortsetzung, na, da haben sich aber zwei gefunden, was ? :D

Ich freue mich jedenfass über die Fortsetzung ! :super:

:super: +:keks:
Crudelitas werkelt...guckst du ?



" I always was considered heartless "

44

Dienstag, 1. April 2008, 13:07

Jap, sehr schöne Fortsetzung. Und bald geht es in dem ab 18 Bereich weiter? Sehr interessant. *g* Darauf bin ich schon gespannt!

45

Dienstag, 1. April 2008, 18:37

Heul ;( ;( ;(
In den 18 Bereich????? ;( ;( ;( ;(
DAMNED!!!!
Das heißt ich kann erst in drei Jahren weiter lesen?!?! O_o
... :ohno:
Trotzdem wieder einmal eine super Fortsetzung.
Man kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…


I´m bleeding
I´m fading
Here in my final hour
When long-lost memories return
And a voice keeps calling
“All dead and gone”


[Blind Guardians- Fallen Angel]

46

Mittwoch, 2. April 2008, 08:09

*SoulQueen tröst*
Nein, das ist nur ein kurzer Teil, danach geht's hier ganz normal weiter ^^

47

Mittwoch, 2. April 2008, 14:26

Kann man nicht statt des Schweinkrams, eine entschärfte Version, für Herzkranke machen...? Und für Minderjährige...?

So als Alternative ? Wenn nicht gut...dann, wegwischen... :D ;)
Crudelitas werkelt...guckst du ?



" I always was considered heartless "

48

Mittwoch, 2. April 2008, 17:02

Echt?
Das is ja super wenn es dann hier wieder weiter geht :D
Danke :freu:
Man kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…


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[Blind Guardians- Fallen Angel]

49

Montag, 7. April 2008, 13:04

Merci an alle ^^

Äh... es ist wohl an der Zeit, eine kleine Warnung auszusprechen: Es könnte jetzt etwas kitschig werden ;) :D
Wer sowas also gar nicht mag, dem...kann ich auch nicht mehr helfen ^^

Cru, an einer entschärften Version ließe sich arbeiten, wir brauchen nur mehr Zeit (was wir hier rausbringen ist ja letztendlich alles Konserve ^^). Sollten wir uns dazu noch durchringen, wird hier einfach rein-editiert und bescheid gesagt.

____________________________________________________________________________________________________________________

Die Schönheit dieses Ortes ist ihr vertraut. Ebenso der Tanz der Glühwürmchen und der kleinen Nachtlibellen auf dem Wasser. Es ist die Zeit des Jahres, in der die schneeweißen Blüten der Calla in ihrer ganzen Pracht erblühen.
Was ihr gänzlich unbekannt war, ist das Gefühl, das nun ihr Herz schneller schlagen lässt und wie ein belebendes Elixier durch ihren Körper perlt.
All dies wirkt auf sie derart betäubend, dass sie lange Zeit braucht, bis sie ein geflüstertes "Danke" hervorbringt.
"Wofür?" flüstert er ebenfalls, gerade so, als würde jedes laut gesprochene Wort diesen Zauber vernichten.
Sie will antworten, doch er sieht sie nur an.
Die bewegte Wasseroberfläche wirft das Mondlicht in schimmernden Lichtern zurück. Doch kein Licht scheint dieses tiefe Schwarz seiner Haare durchdringen zu können. Tiefer als die schwärzeste Nacht, versinkt alles Licht in ihnen.
Von einem inneren Drang getrieben, streckt sie die Hand aus, um sie zu berühren. Sie kann nicht anders...
Mit einer fließenden, fast unmerklichen Bewegung fängt er ihre Hand ab und führt sie an seine Wange. Fast so, dass sie ihn tatsächlich berührt. Nur wenige Millimeter schwebt ihre Hand über seiner Haut. Er schlägt die Augen nieder und atmet ihren Duft ein. Als seine Wimpern dabei ihre Handfläche streifen, durchfährt es sie geradezu. Schauer laufen über ihren Körper.
Dann bemerkt sie, dass er etwas in seiner anderen Hand hält. Als er die Finger öffnet, liegt auf seiner Handfläche eine kleine sternförmige Blüte, die schwach leuchtet. Zu ihren Füßen blühen ganze Teppiche dieser nachtblühenden Blumen im Moos.
Ganz langsam hebt sie den Blick und sieht ihm in die Augen. Ein zartes Lächeln umspielt ihre Lippen.
Als er ihr die Blüte ins Haar steckt schließt sie leise seufzend die Augen. Dann umhüllt sie seine Präsenz wie sanfter dunkler Nebel und sie spürt seine Lippen auf den ihren. Sein Kuss ist warm... und süß...
Und sie erwidert ihn nur zu gerne.
Ob ihr Herz überhaupt noch schlägt, vermag sie nicht mehr zu sagen.



Auf einmal scheint die Zeit um sie herum still zu stehen. Sanft zieht er sie an sich heran und hält sie nun fest in seinen Armen. Sie streift ihm beim Kuss mit der Hand durchs Haar, ihre Zungen berühren sich und es überkommt ihn ein Gefühl von Wärme. Er will sie nicht mehr loslassen, für immer will er hier mit ihr stehen, das Gefühl, das er gerade fühlt für immer fühlen.
Er streift ihr seinen Mantel ab, den sie immer noch trägt, sie hatte bisher keine Zeit gehabt ihn ihm zurückzugeben. Geräuschlos gleitet er auf den weichen Moosboden.
Er streift ihr mit der Hand den Rücken entlang. Ihre Haut ist warm und weich.
Er vermag es nicht seine Augen zu öffnen, er befürchtet, dass das alles nicht real sein könnte.
Noch nie hat ihn etwas derartig stark fühlen lassen.
Langsam lösen sich ihre Lippen voneinander, aber er hält seine Augen noch immer geschlossen, genießt die Leidenschaft, die ihn durchströmt.
Als er seine Augen öffnet steht sie immer noch vor ihm, den Kopf leicht gesenkt, schaut sie ihn verliebt an.
Es ist real!
Behutsam bettet er sie auf den Mantel auf dem weichen Moosboden. Immer noch umschlungen küssen sie sich wieder und wieder durchströmt ihn ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, er fühlt, dass sie ihn nun vollends in ihren Bann gezogen hat.
Eine Nacht, die er niemals vergessen wird!

____________________________________________________
Und weiter geht's dann erstmal hier :P

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »CharletD« (8. April 2008, 07:06)


50

Montag, 7. April 2008, 13:38

Yummi! Das verspricht jetzt seeeeehr interessant zu werden. *g*
Mal davon abgesehen: So kitschig find ich das nicht, aber ich denke, dass kommt immer auf das eigene Gefühlsleben an, wie man etwas gerade empfindet. ^^
Hoffentlich gibt es bald die Fortsetzung. *ganz doll hoff*

51

Montag, 7. April 2008, 13:59

Wieso kitschig ?

Ich als Erfinderin der Romantik bin hellauf begeistert ~:love: ...Wollen mal hoffen , dass diese Nacht nie zu Ende geht... :D

Doch schön geschrieben ! *singt when i fall in Love...* :ugly:

Ah jetzt wo du es sagst... :keks:
Crudelitas werkelt...guckst du ?



" I always was considered heartless "

52

Montag, 7. April 2008, 18:13

Finde ich eh super^^
Nach großen Kampfscenen kommt doch meistens eine Liebesscene :D
Super weiter geschrieben :super:
Man kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…


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53

Dienstag, 8. April 2008, 07:08

nur ne kleine Info: Der Link ist jetzt da und dort findet sich auch der fehlende dritte Absatz ^^

Julian

Sharingan Vampir

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54

Mittwoch, 23. April 2008, 18:15

Hmm kan bei Charlet keinen Link sehen, der zu unserer Story weiterführt, deswegen hier nochmal der link, wo es weitergeht!
The True Story of two Vampires in Love - Fsk ab 18 ^^

55

Mittwoch, 30. April 2008, 19:45

da is aber ein Link :P

Wie auch immer: Jetzt denke ich, kann man wieder gefahrlos hier weiterschreiben ^^

_______________________________________________________________________________________________________________________________

Ihr Atem beruhigt sich wieder, ebenso wie seiner. Doch ihre Herzen schlagen noch immer schnell. Sie genießt die Berührung mit seiner Haut, seine Wärme...
Die Augen noch immer geschlossen, versucht sie, dieses Gefühl von Geborgenheit weiter auszukosten und es irgendwie festzuhalten. Es ist so lange her, dass sie diesen süßen Schmerz im Herzen das letzte Mal fühlte. Sie schlägt die Augen wieder auf und lächelt glücklich, als sie sieht, dass auch er entspannt und ruhig atmend unter ihr liegt.
Er scheint aber zu spüren, dass sie ihn ansieht und öffnet die Lider einen winzigen Spalt.
Seine Antwort besteht eher darin, dass er mit seinem Bein an ihrem entlangfährt, was ihr ein leises, genießerisches Fauchen entlockt.
Sanft fährt sie mit ihrer Zungenspitze seinen Hals entlang und er streckt sich hingebungsvoll wie ein Raubtier.
Doch als er an Charlets Wunde kommt, hagelt die Wirklichkeit in Form von Schmerz auf sie nieder. Sie zuckt zusammen, doch nicht nur wegen der Schmerzen.
|Verzeih mir|, hört sie sein Flüstern. Doch dieses Flüstern beruhigt sie fast augenblicklich. Er hält sie. Er ist noch immer da!
|ist schon gut|, lächelnd legt sie den Kopf an seine Brust. |in ein paar Tagen wird sich auch diese Wunde wieder schließen|
|Nein| er umfasst ihr Gesicht zärtlich und sieht ihr in die Augen.
|es geht auch schneller|
Er legt den Kopf zur Seite und zieht sie sanft an seine Kehle. |trink|
Er bietet ihr sein Blut! Sie wagt es kaum zu glauben...
Vorsichtig liebkost sie seinen Hals, bedeckt ihn mit zarten Küssen, doch dann spürt sie sein Blut unter der Haut pulsieren.
Geradezu liebevoll durchstecken ihre spitzen Zähne seine Haut. Er hingegen spürt nur einen kurzen Schmerz. Wesentlich intensiver nimmt er ihre Lippen auf seiner Haut war. Und jetzt spürt er ihre Zunge. Bei den Säulen! Sie trinkt sein Blut! Er schließt die Augen...
Sie schmeckt warmes Blut und erbebt. Sein Blut ist süß und sein Duft benebelt sie fast! Als er das sanfte Ziehen ihrer ersten zaghaften Schlucke spürt, fahren ihm Schauer durch den Körper. Und sie kann sich vorstellen, was er spürt. Blutdurst.
Ihr vampirischer Instinkt lockt beide, wieder übereinander herzufallen. Auch Charlet kann sich kaum noch beherrschen. Diese wundervolle Süße lässt sie vor Verlangen erzittern und sie hört, wie er leise stöhnt und weiß, dass er nun auch ihr Blut riechen kann.
|Nimm es dir!|, fordert sie ihn atemlos auf.
Er knurrt, kämpft gegen diese unbändige Lust auf ihr Blut.
|Nein! erst, wenn du... mehr...getrunken hast!| stößt er hervor.
sie umschlingt ihn gierig und spürt, wie er sie fest an sich drückt. Ihre Körper glühen und beide ertragen es kaum noch.
Da! Endlich nimmt sie ein Pulsieren um ihre Wunde wahr! Sie hat genug Blut!
|Tu es!|
Er hätte es auch kaum länger ausgehalten! Der süße Duft ihres Blutes macht ihn beinahe wahnsinnig! In wildem Verlangen beißt er sie ebenfalls. Ihre Umarmung ist derart wild, dass sie sich fast die Rippen brechen!
Beide umklammern jeweils den bebenden Körper des anderen und genießen dieses unglaubliche Gefühl, dass ihr Blut durch die Adern beider Körper schießt.
Sie haben ihre Körper vereint.
Nun ist auch ihr Blut eins!


Die Vögel wecken sie am nächsten Morgen, noch bevor die Sonne durch das Blätterdach bricht. Sie erwacht in seiner Umarmung und knurrt leise, als er mit seinen Krallen ihren Rücken entlang streicht.
Beide sind noch überwältigt von der Nacht und irgendwie ist er den Sarafanen ein wenig dankbar, dass sie ihn, wenn auch unfreiwillig näher an sie heran gebracht haben.
Dann steht sie auf, sie haben keine Zeit sich weiter hier aufzuhalten, sie müssen einen sicheren Platz finden, bevor die Sonne am höchsten steht!
Dennoch nimmt er sich die Zeit liegen zu bleiben und schaut ihr zu, wie sie sich anzieht. Sie scheint seine Blicke zu spüren und zu genießen und auch sie lässt sich Zeit beim Anziehen. Und auch ist es anders herum, als er sich anzieht. Dann nimmt er seinen Mantel auf und zieht ihn sich an, prüft dabei aber, ob das Buch noch da ist. Erleichtert stellt er fest, dass es immer noch an seinem Platz ist. Er zieht sie zu sich heran und küsst sie. Jetzt erst ist er sich sicher, dass all das wirklich wahr ist. Er drückt sie noch ein wenig fester. Verliebt schauen sie sich an und stehen noch eine Weile so da, keiner wagt es etwas zu sagen.
Er fragt sich, wie es weitergeht, was sie jetzt vorhat, ob sie sich hier trennen, wann sie sich das nächste Mal sehen werden!?
Doch eigentlich will er nur so stehen bleiben, hier, mit ihr, für die Ewigkeit.


Sie ahnt, was in ihm vorgeht, weil sie dasselbe fühlt. Sie möchte ihn nicht loslassen. Noch nicht so schnell, doch die steigende Sonne ist unbarmherzig. Es gab Zeiten, da hat sie diese helle Scheibe am Himmel angestaunt, verehrt und gefürchtet. So schön, so tödlich. Nun hasst sie sie das erste Mal.
Sie kuschelt sich weiter in seine Arme. |Es wird Zeit| sogar als Flüstern klingt es sehr leise...
Er spart sich die Antwort und vergräbt sein Gesicht in ihrem Haar.
|Folge mir, aber...lass mich den Weg über nicht los|
Er lächelt. |liebend gern|
Sie empfindet die Situation als quälend: Sie würde gern so langsam wie möglich gehen, um das alles einfach auszukosten. Der Wald erschien ihr kaum schöner als jetzt. Sie hat das Gefühl, als sähe sie vieles zum ersten Mal und dann doch wieder nicht, weil sie mit ihren Gedanken ganz woanders ist.
Doch anderseits spürt sie, wie das Sonnenlicht gierig und maliziös an ihrer Haut leckt und sie immer stärker blendet.
Wenn sie ihn ansieht, ist seine Miene regungslos, seine Augen sprechen jedoch Bände. Mehr, als man in Worte fassen kann...
Da sind die Ruinen. Sie sagt nichts, deutet nur nach oben auf den Sims. Dort sind die Schatten tief. Dort sollte sich die hellste Zeit des Tages ganz gut überstehen lassen. Außerdem könnten sie von hier oben einen eventuellen Angriff recht gut abwehren können.
Eine Weile kauern sie aneinandergelehnt im Schatten. Das Zirpen der Grillen und Zikaden, der monotone Gesang der Frösche im Sumpf ist das typische Lied des Mittags.
|Was wirst du jetzt tun?| fragt sie schließlich. Und sie fürchtet und ersehnt gleichermaßen seine Antwort.

56

Mittwoch, 30. April 2008, 19:58

Eine sehr schöne Fortsetzung! Und ihr habt ein Talent immer an solchen spannenden, erwartungsvollen Stellen aufzuhören... Bäh!
Freu mich auf mehr!

57

Mittwoch, 30. April 2008, 20:25

Ach, was kann Liebe schön sein ! ich hoffe, dass die beiden niemals auseinander gehen ! :mhm:

sehr schön geschrieben und ich bin ebenfss gespannt auf mehr !

:keks: + :bier:
Crudelitas werkelt...guckst du ?



" I always was considered heartless "

58

Donnerstag, 1. Mai 2008, 20:30

Das war ja mal ne Fortsetzung^^
Da hatte man richtig die super Atmosphäre :D
Echt klasse, freu mich schon auf mehr :super:
Man kann aus kleinen Rollen große machen, wenn man sie nur auf ihre eigene Weise Leben lässt…
Sobald einen Menschen Zeit und Respekt gewährt werden, blüht er auf…


I´m bleeding
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[Blind Guardians- Fallen Angel]

59

Montag, 26. Mai 2008, 19:13

Ich weiß kommt jetzt nen bisschen doof aber...

Wann gehts denn weiter ???
*mit großen feuchten Drachenaugen um Fortsetzung bettelt*
Die Hölle war schon voll...
...also bin ich zurückgekommen...

Julian

Sharingan Vampir

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60

Montag, 26. Mai 2008, 19:28

Kommt nicht doof, hast ja recht ^^
Tut mir Leid, dass ich so lange auf mich warten lassen hab... :unsch:
Hoffe es gefällt euch trotzdem immer noch ;)

__________________________________________________________________________________


Er greift in seine Manteltasche und fühlt nach dem Buch. Er weiß, was er zu tun hat, aber gleichzeitig spürt er, dass es nicht gehen will, er hat Angst, dass, wenn er sie jetzt verlässt, er sie nie wieder sehen wird.
Doch zu lange wartet er schon auf die Karte. Es hat ihn viel Zeit und Mühe gekostet bis hierhin zu gelangen, er muss sich vorerst von ihr Trennen.
Er wagt es kaum sie anzuschauen...
„Wir werden uns hier wieder trennen müssen.“
Er spürt ihre Blicke, spürt, dass sie ihn nicht gehen lassen will, aber gleichzeitig hat er das Gefühl, dass sie damit gerechnet hat.
„Werden wir uns wieder sehen?“
Er drückt sie an sich und küsst sie. Sie sehen sich tief in die Augen und wieder scheint die Zeit stehen zu bleiben, um ihnen die Ewigkeit zu schenken.
Die Geräusche um sie herum verblassen und nur der Wind weht durch ihre Haare.
Wieder küsst er sie, dann greift er sich um den Hals und löst seine Kette.
Der schwarze Granitstein am Ende der Kette schimmert unwirklich, als er ihn zum Vorschein bringt.
Seine Meister hat ihm die Kette gegeben, kurz bevor er verschwand.
Zärtlich streicht er ihr das Haar aus dem Nacken und hängt ihr die Kette um den Hals.
Ohne das er was sagt, weiß sie, dass das seine Versicherung an sie ist, dass sie ihn wieder sieht.
Beide wissen, dass es vorerst das Beste ist sich zu Trennen, denn beide haben noch ihre Geheimnisse, um die sie sich kümmern müssen.
Allein!



Staunend betrachtet sie zunächst die Kette, dann nickt sie mit einem zarten Lächeln auf seine Frage.
„Immer bekomme ich Dinge von dir. Gibt es denn gar nichts, was ich dir geben könnte?“
Dann ziehtsie, einer plötzlichen Idee folgend einen ihrer Dolche und trennt sich eine feine Strähne ihres Haars ab.
Sie verdreht die silberweiße Seide zu einem kleinen Ring und steckt diesen an seinen Finger.
„Jetzt hast du auch etwas von mir“. Lächelnd sieht sie ihm in die Augen.
„Danke“, setzt sie flüsternd hinzu. Dann sieht sie hinaus in den immer dunkler werdenden Sumpf.
„Und jetzt... bitte geh. Sonst werde ich nur versuchen, dich zurückzuhalten...“
Damit springt sie wieder vom Sims und läuft in die Nacht davon. Die Tränen in ihren Augen soll er nicht sehen...



Er schaut ihr noch eine Weile nach, bis auch seine Augen es nicht mehr schaffen, ihr in der Dunkelheit zu folgen.
Dann lehnt er sich zurück und betrachtet ihre Strähne im Licht des Mondes.
Verträumt schaut er das silbrige Leuchten an, was von ihr ausgeht.
Dann reißt er sich los und richtet sich auf.
°Ich muss los, Draz wird sicher schon ungeduldig sein.°
Er tastet noch einmal nach dem Buch und dann verschwindet auch er im Schatten der Nacht.

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